Das bin ich:

     

  • Vor allem bin ich… MENSCH!

  •  ständig lehrend und lernend

  • verständnisvoll – offen

  • lösungs- und bedürfnisorientiert

 
 
 
 

Und das bin ich auch:

     

  • detailliebend

  • sorgsam und sorgfältig

  • technisch – zielgerecht

  • umsichtig

Schon in der ersten Klasse kristallisierte sich schnell heraus, dass mein späterer Beruf etwas mit Lehren zu tun haben wird. In den neuen Bundesländern war es üblich, dass jedes Kind, in den Klassen 1 bis 4, der Klassenlehrerin 2 Mal im Jahr drei Berufswünsche benennen sollte (einmal zum Halbjahr und 1mal zum Ende des Schuljahres). Ich hatte jedes Mal nur einen einzigen Berufswunsch – Unterstufen-lehrerin. Das ging solange bis es ein Elterngespräch diesbezüglich gab. Trotzdem blieb es bei diesem einen Wunsch, nur pro forma benannte ich noch Journalistin dazu, weil mir deutsch nicht schwer fiel und Spaß machte.

Zu Hause spielte ich, wann immer es mir möglich war, Lehrerin. Eine Treppe im Flur, die nach oben führte, stellte die Schulbänke dar, der Flur selbst war der Klassenraum. Die Wand, an der die Tür lehnte, wenn der Flur ein normaler Durchgang war, wurde zur Tafel, ein Bastkoffer mit ovalen Steckknöpfen und ein braunes A5-Ringbuch waren meine Tasche und das Klassenbuch. Ich hieß immer Ina Steinbrinck und noch etwas war immer für mich klar … Ich wollte niemals einen meiner Schüler besser oder schlechter stellen. Deshalb bekamen alle zu Beginn des Schuljahres, in den von mir unterrichteten Fächern, eine Eins. Diese zu behalten, das war dann die Aufgabe und lag in der Verantwortung jedes Schülers selbst. Beim Spielen war der Beginn eines Schuljahres natürlich viel öfter als in der Realität 😉

Ich habe eine 10-Klassen Schulbildung, direkt in meinem Heimatort, genießen dürfen. Während dieser Zeit hatte ich immer irgendwo, sei es direkt als Gruppenleiterin, Klassensprecherin oder indirekt, z.B. im Freundeskreis, leitende oder beratende Aufgaben inne, meist immer in Verbindung mit einem koordinierenden oder organisatorischen Aspekt und … mir machten diese Tätigkeiten Spaß.

Als es um meine berufliche Ausbildung ging, stellte sich zunächst heraus, dass sich mein Wunsch, Lehrerin aus Berufung zu sein, erst einmal nicht erfüllen würde, aus gesundheitlichen Gründen. Da meine Eltern, wie viele andere auch, der Meinung waren, dass ich ersteinmal etwas grundsolides, als Basis, brauche, absolvierte ich ein Berufgrundbildungsjahr für Wirtschaft und Verwaltung und danach eine Ausbildung, eigentlich ein Studium zur Kreisassistentenanwärterin für die mittleren, nichttechnischen Verwaltungsdienst (Beamtenlaufbahn) und war danach 2 Jahre als Verwaltungsfachangestellte tätig.

Nach dem Austritt aus dem öffentlichen Dienst arbeitete ich 7 Jahre als Projektkoordinatorin und /oder Referentin in der Jugend und Erwachsenenbildung. Hier fühlte ich mich wieder wohl, ausgefüllt und bestätigt. Die Vereine und Verbände, für die ich tätig war, ermöglichten mir das, was ich sein und haben wollte, eine familiäre Atmosphäre, ein überschaubares Klientel und Wachstum.

In den sieben Jahren waren meine Angestellten-Verhältnisse immer befristet, so dass ich für eine kurze Zeit arbeitssuchend war.

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